Richtig mit Fischen umgehen.

Fischhandling

Jeder Fischbesitzer ist schon einmal in die Situation gekommen direkt mit den Fischen zu interagieren, sei es bei dem Einsatz neuer Ankömmlinge, vorbeugende Krankheits- oder Quarantänemaßnahmen oder einem ganzen Umzug der Teichbewohner. Doch häufig werden solche Aktionen mehr schlecht als recht durchgeführt. Aus diesem Grund möchten wir hier für Sie die wichtigsten Grundlagen im Umgang mit unseren schuppigen Freunden zusammenfassen, sodass keine unangenehmen Überraschungen für Mensch und Tier entstehen.

Als erstes sollte beachtet werden, dass egal wie behutsam Sie mit den Fischen umgehen, jede Bewegung, die von außen an die Fische herangetragen wird, für diese puren Stress bedeutet. Um der Fische willen muss dieser Stress soweit es geht reduziert werden. Bleibt es nicht nur bei Stress, können die Tiere zusätzlich anfälliger für Krankheiten oder gar verletzt werden.

Also, Sie sollten Ihren Fisch immer mit nassen Händen anfassen! Wenn Sie dies nicht tun, können Sie die Schleimschicht, die auf der obersten Schuppenschicht liegt, zerstören. Damit werden die Fische anfälliger für Krankheiten. Dies gilt ebenso, wenn Fische auf einem trockenen Untergrund gelegt werden, beispielsweise beim Angeln, und danach wieder ins Wasser gesetzt werden sollen. Dann ist der Fisch behutsam ins Wasser gleiten zu lassen, sollte aber niemals geworfen oder fallen gelassen werden. Den falschen Umgang mit Fischen kann man leider immer wieder auf zahlreichen Angelportalen oder Verkaufsseiten wie Ebay Kleinanzeigen beobachten.

Des Weiteren sollte immer ein geeigneter Kescher verwendet werden. Für Koi-Karpfen sind dies zum Beispiel Durchlaufkescher, die vorne und hinten unverschlossen sind. Der Kescher kann dann problemlos über den Kopf des Fisches gestülpt und am offenen Ende manuell verschlossen werden. Am Zielort angekommen ist es dem Koi möglich den Kescher mit dem Kopf zuerst den Kescher wieder zu verlassen. Grundsätzlich sollte der Kescher genügend Platz für den jeweiligen Fisch bieten und keine spitzen Stellen aufweisen.

Müssen die Fische einen größeren Umzug von einem Teich zum anderen meistern, sollte neben geeigneten Transportbehältern vor allem auf die Wassertemperatur und den Sauerstoffgehalt geachtet werden. Es sollte keine große Differenz der beiden Wasserparameter und der Wasserqualität in den beiden Teichen festzustellen sein, damit sich die Fische schnell umgewöhnen können. Zudem sollten auch die Transportbedingungen berücksichtigt werden, so empfiehlt es sich beispielsweise nicht im Hochsommer mit den Teichbewohnern umzuziehen.

Fische sollten immer mit nassen Händen und einem passenden Kescher gehandelt werden. Bei großen Umzugsvorhaben bedarf es einem genauen Plan, wie die Tiere verbracht werden sollen und welche Wasserparameter zu erreichen sind. Somit kann der Stress und das Krankheitsrisiko für die Fische deutlich reduziert werden.

 

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